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Willkommen auf meinem Blog!

Ausgestellt am 25. Februar 2011, von in Allgemein.

In diesem Blog soll sich alles rund um das Thema SAP Basis drehen. Ich werde versuchen mein Wissen an dieser Stelle mit allen Interessierten, egal ob Anfänger oder alter Hase zu teilen. Wissen, das nicht unbedingt in den offiziellen Handbüchern und Dokumentationen zu finden ist, sondern eher aus der mehrjährigen, täglichen Praxis als SAP Basis Administrator kommt. Erfahrungen, Wissenswertes, Literaturverweise, Tipps und Tricks also, welche die reine SAP-Theorie ergänzen und abrunden. Dabei bin ich jederzeit offen für Anregungen und konstruktive Kritik.

Viel Spaß beim Lesen und Mitwirken!

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Buchtipp: Schnelleinstieg SQL Server 2012

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Reports BTCTRNS1 und BTCTRNS2 zum Ausplanen und wieder Einplanen von Batchjobs

Bei verschiedenen Tätigkeiten am SAP-System, wie z.B. bei Updates, Upgrades oder auch Systemkopien,wird von SAP empfohlen, die freigegebenen Batchjobs auszuplanen.
Dies kann man natürlich rein manuell über die Transaktion SM37 machen, doch bei zunehmender Zahl von Batchjobs, ist dieses Vorgehen nicht empfehlenswert, da viel zu aufwendig. Für diesen Fall hat SAP zwei Reports zur Verfügung gestellt (siehe SAP Hinweis 37425), nämlich den Report BTCTRNS1 zum Ausplanen der Batchjobs und den Report BTCTRNS2 zum wieder Einplanen der Batchjobs nach Durchführung der Systemtätigkeiten. Der erste Report, setzt alle – vom SAP-Systen nicht benötigten – Batchjobs auf den nicht-standard Status Z („freigegeben/suspendiert“). Dadurch können die Batchjobs nicht loslaufen, aber auch nicht mehr über die SM37 verwaltet werden. Batchjobs, welche vom SAP-System benötigt werden, wie vorallem RDDIMPDP, werden vom Report ausgespart. So ist sichergestellt, dass ein SAP-Upgrade durchläuft und nicht durch plötzlich anlaufende Batchjobs gestört wird. Der zweite Report, BTCTRNS2, setzt die Status der vorher veränderten Batchjobs wieder auf den Status „freigegeben“ zurück. Sie werden jetzt auch wieder in der SM37 mit diesem Status angezeigt und sind dort auch verwaltbar.

Vorsicht: Die zeitlich fälligen Batchjobs laufen nach Ausführung des Reports, BTCTRNS2, sofort los. Dies könnte unter Umständen zu Performanceproblemen oder ungewollten Aktivitäten im System, wie z. B. automatisches Importieren von Transportaufträgen, führen.

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SM49 – Externe Betriebssystemkommandos

Ausgestellt am 28. Februar 2013, von in Transaktionen.

Wenn Sie keinen direkten Zugang zum Betriebssystem eines SAP-Servers haben, z.B. mit RDP oder SSH, so können Sie mit der Transaktion SM49 aus SAP heraus Betriebssystemkommandos ausführen. Dies kann nützlich sein, um Informationen über das OS oder das Netzwerk zu sammeln. Da es nicht jeden Befehl in jedem Betriebssystem gibt bzw. die Befehle sich leicht unterscheiden können, wird dies in der Auswahl berücksichtigt.

SM49

SM49

Neben den bereits von SAP ausgelieferten Betriebssystemkommandos, können auch eigene Einträge angelegt werden.

Nach einem Doppelklick auf einen Eintrag oder Markieren und F8, wird ein Fenster zur weiteren Eingabe von Parametern für das gewählte Kommando geöffnet.
Als Beispiel dient, das in jedem gämgigen OS vorhandene, Kommando „ping“.

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Als Parameter für das externe Kommando, wurde hier die IP-Adresse „192.168.1.1“ eingetragen. Jetzt kann das Kommando entweder im Dialog oder als Batchjob gestartet werden. Die Ausgabe erfolgt in der Dialogvariante folgendermaßen:

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SAP Performance Analyse – Grundsätzliches (Teil 1)

Die Performance Analyse in SAP-Systemen ist aufgrund der vielen beteiligten Komponenten ein komplexes Thema. Was ist Ursache, was ist Wirkung? Schnell kann man hier die falschen Schlüsse ziehen und unter Umständen vermeidbare Kosten verursachen bzw. das Problem „verschlimmbessern“. Deshalb ist ein strukturiertes Vorgehen bei der Performance Analyse unerlässlich. Step-by-step werden die Teilsysteme des SAP-Systems von unten nach oben geprüft um so den oder die Verursacher einer schlechten Performance auszumachen und idealerweise zu beseitigen. Doch was ist überhaupt eine schlechte Performance, wie wirkt sie sich im SAP-System aus und wie kann ich die relevanten Werte überwachen? Diesen Fragen werde ich im Folgenden nachgehen und versuchen die richtigen Antworten zu finden und entsprechend hier im Blog darzustellen. Natürlich ist mir bewußt, dass es bereits reichlich Literatur zum Thema gibt – auch direkt von SAP in Form der SAP-PRESS Bücher, wie z.B. SAP-Performanceoptimierung: Analyse und Tuning von SAP-Systemen (SAP PRESS) oder im SAP Support Portal als Hinweise oder Manuals, aber eine kritische Ausleuchtung der einen oder anderen Empfehlung kann hier nicht schaden. Oft steckt der Fehler im Detail und hat zunächsteinmal gar nichts mit SAP zu tun, sondern es läuft etwas Grundsätzliches falsch, z. B. im Netzwerk oder im Betriebssystem oder der Datenbank oder im SAN oder … und überhaupt, Hardwarefehler oder Softwarefehler?
Falsche oder unvollständige Konfiguration? Fragen über Fragen, aber keine Angst – in Kürze kommen die ersten Antworten…

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Buchtipp: In-Memory Data Management: Technology and Applications

SAP HANA bzw. In-Memory Computing sind in aller Munde. Doch was verbirgt sich eigentlich ganau dahinter? Wer könnte dies besser erklären als Hasso Plattner, Gründungsmitglied von SAP und Gründer des Hasso-Plattner Instituts (HPI) in Potsdam im hier vorgestellten Buch “In-Memory Data Management – Technology and Applications”. Denn am HPI wurde SAP HANA – auch unter dem Namen SanssouciDB bekannt – ersonnen und auf den Weg gebracht. Dieses Buch ist quasi das Standardwerk und ein Muss für alle Interessierten, egal ob IT-Entscheider oder IT-Administrator. In diesem Buch werden die Grundlagen anschaulich erklärt und die immensen Auswirkungen auf heutige ERP-Landschaften genannt. Einziges Manko: Der Titel ist (zur Zeit) nur in englischer Sprache erhältlich.

Titel: In-Memory Data Management – Technology and Applications
Autor: Hasso Plattner, Alexander Zeier
Gebundene Ausgabe: 267 Seiten
Verlag: Springer; Auflage: 2nd ed. 2012 (14. Mai 2012)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 3642295746
ISBN-13: 978-3642295744

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Nützliche Traceflags für SAP auf SQL Server 2008 R2

Mit den sogenannten Traceflags – im Prinzip so etwas wie Startparameter – können unter SQL Server bestimmte Datenbankeigenschaften ein- bzw. ausgeschaltet werden. Neben den auch offiziell von Microsoft in den jeweiligen Dokumentationen genannten, gibt es auch undokumentierte Traceflags, welche meist in einem Release-Candidate-Status sind, aber erst mit der nächsten Version publiziert werden. Einige dieser Traceflags sind für den Betrieb eines SAP-Systems auf SQL Server 2008 R2 recht nüzlich und sollen hier kurz und bündig aufgeführt werden.

  • Traceflag 1117 oder -T1117 für ein proportionales Dateiwachstum der Datendateien. Siehe SAP Hinweis 1238993
  • Traceflag 2371 oder -T2371 für ein optimierteres Verfahren der „Automatic Update Statistics“ bei sehr großen Tabellen. Siehe MSDN-Blog
  • Traceflag 2549 und 2562 für ein schnelleres DBCC CHECKDB bei sehr großen Datenbanken. Siehe Microsoft KB2634571

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird sukkzesive erweitert. Bitte unbedingt immer die SAP bzw. Microsoft Hinweise zu den Traceflags lesen, bevor man diese aktiviert!

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DBACOCKPIT – DBA Cockpit: Pflege der Systemkonfiguration

Die Transaktion DBACOCKPIT gibt es seit Netweaver 7.0 SR3. Sie ist eine zentrale Transaktion um die Datenbank des SAP-Systems zu Monitoren und zu Verwalten. Während in früheren Releases für jede unterstützte Datenbank eine eigene Version von DB-Transaktionen wie z. B. ST04, DB02, DB12, DB13, etc. vorhanden war, so werden diese mit der DBACOCKPIT vollständig ersetzt bzw. in diese integriert. Es gilt: Eine Transaktion um alle unterstützen Datenbanken und deren Versionen zu überwachen.

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Z_MASS_JOB_CHANGE_700 – Massenänderungen von Jobs [UPDATE]

Ausgestellt am 23. Mai 2012, von in Reports.

Dieser äußerst nützliche Report wurde erstellt um die im Standard fehlende Funktionalität der Massenänderung von Jobs bereitzustellen.
Er wird im SAP-Hinweis 1532884 beschrieben und ist diesem als Quellcode beigefügt. Mit der Transaktion SE38 wird der Report erstellt und
kann auch mit dieser ausgeführt werden, sofern man ihn nicht als Transaktion zur Verfügung stellen möchte.
[UPDATE]
Der Report liegt jetzt in einer neuen Version vor (Z_MASS_JOB_CHANGE_v3_700), mit welchem man jetzt auch Jobs im Status „suspendiert“ ändern kann und
der auch mit den neuen SAP Basis Releases 7.10 und 7.30 kompatibel ist.
[/UPDATE]
Screenshot:

Z_MASS_JOB_CHANGE_700

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Buchtipp: Virtualisierung von SAP-Systemen [UPDATE]

Ausgestellt am 16. Mai 2012, von in Virtualisierung.

Wer eine Virtualisierung von SAP-Systemen in Erwägung zieht bzw. plant, der sollte sich im Vorfeld über das Thema kundig machen.
Ein guter Einstieg in die Virtualisierungsthematik in Bezug auf SAP stellt das Buch „Virtualisierung von SAP-Systemen“, erschienen bei SAP PRESS, dar.
Hier werden zunächst die Grundlagen der Virtualisierung behandelt und die verschiedenen Techniken und Lösungen mit einander verglichen.
Dann wird konkret und detailliert für die gängigsten Virtualisierungslösungen, welche für den SAP-Betrieb zertifiziert sind, die Migration und der Betrieb dargestellt.
Folgende Virtualisierungslösungen werden behandelt: VMware vSphere, Microsoft Hyper-V, SLES mit XEN und SUN Solaris-Zonen.

Titel: Virtualisierung von SAP-Systemen
Autor: André Bögelsack, Holger Wittges, Helmut Krcmar
Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
Verlag: SAP PRESS; Auflage: 1 (28. Oktober 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3836213842
ISBN-13: 978-3836213844
Weitere Buchtipps

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Buchtipp: In-Memory Data Management [UPDATE]

Ausgestellt am 16. März 2012, von in In-Memory Computing.

SAP HANA bzw. In-Memory Computing sind in aller Munde. Doch was verbirgt sich eigentlich ganau dahinter? Wer könnte dies besser erklären als Hasso Plattner, Gründungsmitglied von SAP und Gründer des Hasso-Plattner Instituts (HPI) in Potsdam im hier vorgestellten Buch „In-Memory Data Management – An Inflection Point for Enterprise Applications“. Denn am HPI wurde SAP HANA – auch unter dem Namen SanssouciDB bekannt – ersonnen und auf den Weg gebracht. Dieses Buch ist quasi das Standardwerk und ein Muss für alle Interessierten, egal ob IT-Entscheider oder IT-Administrator. In diesem Buch werden die Grundlagen anschaulich erklärt und die immensen Auswirkungen auf heutige ERP-Landschaften genannt. Einziges Manko: Der Titel ist (zur Zeit) nur in englischer Sprache erhältlich.

Titel: In-Memory Data Management: An Inflection Point for Enterprise Applications
Autor: Hasso Plattner, Alexander Zeier
Gebundene Ausgabe: 236 Seiten
Verlag: Springer Berlin Heidelberg; Auflage: 2011 (23. März 2011)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 3642193625
ISBN-13: 978-3642193620