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Nützliche Traceflags für SAP auf SQL Server 2008 R2

Mit den sogenannten Traceflags – im Prinzip so etwas wie Startparameter – können unter SQL Server bestimmte Datenbankeigenschaften ein- bzw. ausgeschaltet werden. Neben den auch offiziell von Microsoft in den jeweiligen Dokumentationen genannten, gibt es auch undokumentierte Traceflags, welche meist in einem Release-Candidate-Status sind, aber erst mit der nächsten Version publiziert werden. Einige dieser Traceflags sind für den Betrieb eines SAP-Systems auf SQL Server 2008 R2 recht nüzlich und sollen hier kurz und bündig aufgeführt werden.

  • Traceflag 1117 oder -T1117 für ein proportionales Dateiwachstum der Datendateien. Siehe SAP Hinweis 1238993
  • Traceflag 2371 oder -T2371 für ein optimierteres Verfahren der „Automatic Update Statistics“ bei sehr großen Tabellen. Siehe MSDN-Blog
  • Traceflag 2549 und 2562 für ein schnelleres DBCC CHECKDB bei sehr großen Datenbanken. Siehe Microsoft KB2634571

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird sukkzesive erweitert. Bitte unbedingt immer die SAP bzw. Microsoft Hinweise zu den Traceflags lesen, bevor man diese aktiviert!

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