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CG3Z – Datei hochladen (Frontend -> Applikationsserver)

Mit der äußerst nützlichen Transaktion CG3Z kann man direkt aus SAP heraus Dateien vom Frontend auf den Applikationsserver hochladen. Man benötigt keine Freigaben oder Dateitransfertools.

Nach Eingabe des T-Codes CG3Z erscheint die übersichtliche Eingabemaske:

CG3Z

 

Einfach die entsprechenden UNC-Pfade eintragen, das richtige Übertragungsformat auswählen…

CG3Y_Format

…wenn die Zieldatei schon besteht und überschrieben werden soll, den Haken setzen und Übertragung starten.

Tipp:

Für Textdateien eignet sich auch das ASCII-Format, für Binaries, also ausführbare Dateien, ist zwingend das BIN-Format auszuwählen, da die Dateien sonst zerstört werden.

Das ganze gibt es natürlich auch in entgegengesetzter Richtung in Form der Transaktion CG3Y.

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CG3Y – Datei herunterladen (Applikationsserver -> Frontend)

Mit der äußerst nützlichen Transaktion CG3Y kann man direkt aus SAP heraus Dateien vom Applikationsserver auf den Frontend herunterladen. Man benötigt keine Freigaben oder Dateitransfertools.

Nach Eingabe des T-Codes CG3Y erscheint die übersichtliche Eingabemaske:

CG3Y

Einfach die entsprechenden UNC-Pfade eintragen, das richtige Übertragungsformat auswählen…

CG3Y_Format

…wenn die Zieldatei schon besteht und überschrieben werden soll, den Haken setzen und Übertragung starten.

Tipp:

Für Textdateien eignet sich auch das ASCII-Format, für Binaries, also ausführbare Dateien, ist zwingend das BIN-Format auszuwählen, da die Dateien sonst zerstört werden.

Das ganze gibt es natürlich auch in entgegengesetzter Richtung in Form der Transaktion CG3Z.

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RZ11 – Pflege der Profilparameter

Ausgestellt am 14. März 2012, von in Transaktionen.

Profilparameter werden normalerweise mit der Transaktion RZ10 gepflegt. Dabei werden sie in eine Profildatei auf Betriebssystemebene geschrieben. Da diese Datei nur beim Start von SAP ausgelesen wird, sind Änderungen nicht sofort wirksam bzw. erst nach einem Neustart von SAP.

Bestimmte Parameter (nicht alle) können allerdings mit der Transaktion RZ11 im laufenden Betrieb geändert werden. Einzige Einschränkung dabei ist, dass diese geänderten Werte nur temporär gelten, also bis zum nächsten Neustart von SAP. Hier werden wieder die permanenten Werte aus der Profildatei eingelesen und verwendet.

Beispiel:

Ihr System ist stark ausgelastet und viele Dialogprozesse laufen in den Timeout. Jetzt können Sie den passenden, dynamisch umschaltbaren, Parameter rdisp/max_wprun_time auf einen höheren Wert setzen. Dabei können Sie sogar wählen, ob der Wert nur für einen bestimmten Server ihres SAP-Systems geändert wird oder für alle.

RZ11 über das Kommandofenster aufrufen:

RZ11

Zu ändernden Parameter eintragen:

RZ11_1

[UPDATE] Seit NetWeaver 7.3 funktioniert in diesem Feld auch die Eingabehistorie. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil…

Auf [Anzeigen] klicken:

RZ11_2

Zum Ändern des Wertes auf [Wert ändern] klicken:

Jetzt den neuen Wert eintragen, wenn erforderlich den Haken für „Auf allen Servern umschalten“ setzen und auf Speichern klicken. Es folgt eine Hinweisfenster, dass die Änderung nicht permanent ist:

Bestätigen. Der neue Wert ist gesetzt und wird angezeigt:

Der Wert kann später auf die gleiche Weise wieder zurückgesetzt werden, was auch unbedingt  zu empfehlen ist. Wenn der neue Wert permanent gelten soll, so müssen sie ihn per Transaktion RZ10 auch in das entsprechende Profil einpflegen.

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System sperren mit tp

Ausgestellt am 31. Januar 2012, von in Tipps und Tricks.

Ein SAP-System kann komplett gesperrt werden indem man folgenden tp-Befehl auf dem zu sperrenden System in der Kommandozeile (DOS-Box) als <sid>adm absetzt:

Am besten navigiert man in das Verzeichnis \usr\sap\trans\bin

tp pf=<Pfad z. zentr. Transportverz.>\bin\<Transportdomäne>.PFL locksys <SAPSID>

Es dauert ein paar Minuten bis der Befehl greift. Jetzt kann sich kein Benutzer mehr neu am SAP-System anmelden! Daher sollte man mit seinem Admin-Account schon vorher in dem oder den benötigten Mandanten anmelden! Batchjobs werden jetzt auch nicht mehr funktionieren, da bei der Abarbeitung der Batchjob-Steps auch Benutzer angemeldet werden müssen.

Mit folgendem Befehl wird das SAP-System wieder geöffnet:

tp pf=<Pfad z. zentr. Transportverz.>\bin\<Transportdomäne>.PFL unlocksys <SAPSID>

Fazit:

Diese Methode ist eine echte Alternative zum Sperren/Entsperren aller Benutzer in SAP mittels SU01 oder SU10.

 

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Funktionsbaustein: TH_POPUP – Systemnachricht an einzelnen Benutzer schicken

Ausgestellt am 17. November 2011, von in Tipps und Tricks.

Der Funktionsbaustein TH_POPUP ist eine echte Alternative zur Transaktion SM02, da hier sowohl ein einzelner Benutzer als Empfänger ausgewählt werden kann, als auch per RFC die Nachricht auf ein entferntes System geschickt werden kann. Desweiteren poppt das Nachrichtenfenster beim Empfänger sofort auf, es muss also kein Refresh bzw. Aktion vom Benutzer getätigt werden. Es wird hier die clientseitige Fenstertechnik von Windows bzw. des SAPGUI verwendet und nicht die serverseitige mittels ABAP.

Der Aufruf des Funktionsbausteins erfolgt über die Transaktion SE37:

FB TH_POPUP

Den Namen des FB Im Feld Funktionsbaustein eintragen, dann [F8] drücken oder über Funktionsbaustein\Testen\Einzeltest gehen:

FB TH_POPUP

Im nächsten Bild die entsprechenden Eintragungen machen, wie Client (Mandant), Benutzer, Nachrichtentext oder aber für ein entferntes SAP-System, den entsprechenden RFC-Eintrag. Die F4-Hilfe im Feld „RFC-Zielsystem“ hilft bei der Auswahl.

FB TH_POPUP

Dann [F8] oder klicken. Die Nachricht wird abgeschickt und erscheint sofort beim Empfänger als Popup:

Dieser Funktionsbaustein eignet sich also sehr gut um einen bestimmten Benutzer umgehend zu informieren. Man denke hier z. B. an besonders hartnäckige Benutzer, welche der Aufforderung zum Abmelden nicht nachkommen, weil sie gerade telefonieren oder Ihre SAPGUI-Session minimiert haben etc.

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Buchtipp: Praxishandbuch SAP Administration: AS ABAP

Dieses Buch sollte jeder SAP Basis Administrator gelesen haben. Es ist quasi das Standardwerk in Sachen SAP Administration und jetzt in der aktualisierten 2. Auflage erhältlich:

Weitere Buchtipps

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DB12 – DBA-Aktionsprotokolle: Überblick

Ausgestellt am 12. Oktober 2011, von in Transaktionen.

Mit der Transaktion DB12, kann man sehr schnell den Status der Datenbank überprüfen. Es wird das Ergebnis der letzten Datenbanksicherung angezeigt. Über einen Button kann man direkt in das Protokoll der Db-Sicherung abspringen, falls eine weitergehende Analyse, z. B. bei gescheiterter Sicherung, notwendig wird. Zusätzlich wird eine Liste aller DBA-Aktionen angeboten. Der entsprechende Button führt in diese Listansicht. Auch die beiden Speicherbereiche, Logbereich und Datenbereich können über Buttons aufgerufen werden. Hier werden die wichtigsten Werte hinsichtlich Größe, Füllstand, etc. angezeigt.

Screenshot:

DB12

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DB02 – Datenbankanalyse

Ausgestellt am 8. August 2011, von in Transaktionen.

Mit der Transaktion DB02, lassen sich auf einen Blick die wichtigsten Datenbankstatus checken, nämlich den Füllgrad von Daten- und Logbereich, sowie Anzahl und Größe der Tabellen. Danaeben kann direkt in die Historie dieser Werte abgesprungen werden und gegebenenfalls ein Trend abgelesen werden.

Nach Eingabe und Bestätigen von DB02 im Kommandofeld erhält man folgende Sicht:

DB02

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RZ23N – Central Performance History

Ausgestellt am 12. Juli 2011, von in Monitoring, Transaktionen.

Die Transaktion RZ23N stellt alle Funktionalitäten rund um die CPH (Central Performance History) zur Verfügung:

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Easter Egg in RZ20

Ausgestellt am 7. Juli 2011, von in Tipps und Tricks.

In der Transaktion RZ20 gibt es ein sog. Easter Egg, ein undocumented feature, welches die standardmäßig vordefinierten und gegen Änderungen gesperrte Monitore änderbar macht.

Im Änderungsmodus von RZ20 einfach in das Kommandofeld sapmoni eingeben und bestätigen. Jetzt öffnen sich die geschlossenen Schlösser hinter den Monitornamen und die Monitore sind änderbar. Nach verlassen von RZ20 ist die Änderbarkeit wieder aufgehoben.

Dies kann hilfreich sein, um auf dem zentralen Monitoring System (CEN) die überwachten Systeme unterhalb eines Monitors anzuzeigen. Viele stehen auf <CURRENT> und können dann auf <ALL> geändert werden.